Im Rahmen der kuriosen Feiertage aus aller Welt stießen wir am 10. Juli auf den Pina Colada-Day. Gerade sind die Brummelbären in der Karibik/Havana/Cuba unterwegs. Wenn auch das Kreuzfahrtschiff der MSC alles andere als empfehlenswert ist: der Piña Colada schmeckt! Karibkfeeling eben!

Wer hat´s erfunden?

Wie so oft bei diesen lecker Getränken ist es nicht ganz klar, wer den kuriosen Feiertag erfunden hat. Und schon gar nicht, warum der Feiertag auf den 10. Juli eines jeden Jahres gelegt wurde. Aber schön ist es trotzdem…..

Am 10. Juli wird auch der Tag des Teddybär-Picknicks begangen (auf englisch: Teddy Bear Picnic Day). Naja, Brummelbären am Teddybär-Picknick-Tag in der Karibik bei Piña Colada – wenn das mal keinen Zusammenhang ergibt!

Könnte aber auch sein, dass ein US-Barkeeper in den späten 50er Jahren den Piña Colada -Day mit seinem Rezept und seiner Kokosnusscreme und Ananas ins Leben gerufen hat.

Piña Colada PIna Colada
Piña Colada PIna Colada

Wo kommt der Name Pina Colada eigentlich her?

Piña Colada mit seinen Zutaten und seinem Rezept steht wörtlich für piña = Ananas und colar = durchsieben.

Die Erfindung des Namens des Cocktails Piña Colada nimmt die Caribe Hilton´s Beachcomber Bar im Hilton Hotel in Puerto Rico in Anspruch. Dort soll der Cocktail aus Rum, Coconut Cream und Ananassaft am 15. August 1954 erfunden worden sein.

Cocktail-Historiker, die sich mit solchen Fragen beschäftigen, haben jedoch Zweifel an diesem Datum bzw. an den Angaben überhaupt. Weder das Rezept noch das Datum wurden jemals nachgewiesen.

Es kommt in diesem Zusammenhang auch der Name der Bar La Barrachina in San Juan ins Gespräch. Dort soll ein Barkeeper namens Ron Ramon Portas Mingot 1963 die Piña Colada erfunden haben. Eine Tafel am Gebäude erinnert noch heute an dieses Ereignis.

Ob nun 1954 oder 1963 – einige ist man sich über Puerto Rico als Entstehungsort. Wahrscheinlich gab es das Rezept mit der Mischung aus Rum, coconut cream und Ananassaft sogar schon viel früher bei Seefahrern und Piraten der karibischen See.

Karibisches Flair oder Frauengetränk?

Als Basiszutaten sind Rum, Kokosnusscreme und Ananassaft unumstritten. Alkoholfreie Varianten gibt es u.a. unter den Namen Virgin Colada, Piñata Colada oder – auf der MSC unter Piña Colada Zero, wobei Zero nicht für Zero Zucker, sondern für Zero Alkohol steht.

Piña Colada PIna Colada
Piña Colada PIna Colada

Die Piña Colada steht nach wie vor für einen weltweit bekannten und beliebten Cocktail, der im Laufe der Zeit mit viel Werbung für karibische Lebensfreude steht. Immerhin wurde er vom Gouverneur Puerto Ricos, Herrn Rafael Hernandez Colon, 1978 zum Nationalgetränk des Landes erklärt.

Zwei Seiten einer Medaille

Unter Rum-Kennern ist dieser Cocktail nicht sehr beliebt. Wie bei fast allen Mischgetränken wird hier oftmals ein niederwertiger Rum verwendet. Bei den süßen Zutaten mit Ananassaft und Cocos-Cream fällt dies auch so gut wie nicht auf. Low Carb ist so ein Cocktail sicher nicht. Logisch auch, dass der Barkeeper hier nicht seinen höchstpreisigen Rum verwendet. Mit 6,95 EUR im Club der MSC liegt der Cocktail auch im mittleren Preissequement.

Fazit

Wir haben auf unserer Kreuzfahrt immer mal wieder einen Piña Colada am Abend im Club genossen und verbinden Piña Coladas mit Havana, Karibik, Lebensfreude. Dabei ist auch das Foto zu diesem Text entstanden. Daneben auch gerne einen echt guten und teuren Rum in purer Ausführung. Lecker ist es auf jeden Fall!

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Piña Colada PIna Colada
Piña Colada PIna Colada

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