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Geocaching in Charleston, South Carolina, wird oft verbunden mit einer Kreuzfahrt oder mit einer Ost-USA-Rundreise. Auf beiden Wegen kommen Geocacher in das Städtchen und wir wollen Euch berichten, was wir hier erlebt haben. Wir haben sicher nicht alles gesehen, aber vieles erlebt!

Unseren Punkt des Bundesstaates South Caroolina haben wir uns in Charlestown geholt. Eine gute Möglichkeit, wie wir fanden.

Geocaching in Charleston: Der Weg in die Stadt

Wir hatten für unseren Aufenthalt in Charlestown nichts geplant, keinen Ausflug gebucht. Wir wollten einfach vom Schiff und uns von Cache zu Cache treiben lassen. Vielleicht eine Fußgängerzone suche usw.

Als wir vom Schiff laufen, stehen wir eigentlich schon mitten in der Stadt. Unser erster Cache ist nicht weit weg und die Straßen mit Kirchen usw. sind nur 2 Blocks entfernt. Wir machen uns erst mal auf zum ersten Cache und stellen dabei schon fest, dass wir direkt in der historischen Altstadt gelandet sind. Also, eigentlich gibt es zu dem Weg vom Schiff gar nichts zu sagen. Runter und gerade aus in die historische Altstadt oder runter und links entlang des Meeres. Mehr braucht es nicht.

Geocaching in Charleston: Die Caches

Wir haben als ersten Cache den Tradi Dueler´s Alley, GC45CPQ auf dem Programm. Er ist D3 und ziert sich tatsächlich ein wenig, ehe wir ein typisches Cachelein in der Hand halten. Erwartungsgemäß stimmt die Größe „Sonstige“ auf einen Nano ein, der Hint ist jedoch verwirrend und wenig hilfreich. Ob der da so an der richtigen Stelle lag? Wir waren jedenfalls nach einer 10-minütigen Suche froh, endlich unseren Namen in das Logbuch schreiben zu können. Die Gasse ist wirklich sehr schön, wir schossen hier noch einige Fotos, ehe wir unseren Weg fortsetzten.

Das nächste Ziel war der Virtual im Washington Park. Im Gegensatz zu der Erwartung beim Namen Washington Park erwartete uns eine sehr kleine Anlage. Der Mittelpunkt war schnell erreicht und die zweite Antwort schnell gefunden. Die erste hat etwas mit einem Schild und Engel zu tun – beides fanden wir nicht. Zum Glück wurden die Antworten auch schon mal gepostet, so dass wir hier einfach nur die Jahreszahl abschreiben. Mit ein wenig Glück stimmt sie ja. Gerne lassen wir uns noch mal erklären, wo man den Engel findet…..

Nach unserem Bummel auf der King Street besuchen wir den Cache All that Remains, GC29EPG. Zunächst begeistert uns der Baum und die Mauer, wie sie miteinander gewachsen sind. Oder was war zuerst? Nach kurzer Suche fanden wir hier den deutlich versteckten Cache, der Platz für TB´s hätte, auch wenn wir ihn nicht ganz als regular bezeichnen würden. Auf jeden Fall ist das Logbuch voll, aber in sorgsam verschlossenen Tüten stapeln sich bereits weitere Zettel. Wir spendieren einen neuen Zettel vom letzten Hotelblock und hinterlassen unseren TB-Stempel. Mal sehen, wer hier so als nächstes herkommt.

Wir kommen langsam wieder durch viele kleine Gässchen zurück zur Waterfront. Dort ist der Earthcache Charleston Rocks!!! The Earthquake of 1886 unser Ziel. Wir machen den vorgegebenen Spaziergang und suchen die Antworten, so gut wir das bei Earthcaches eben können, zusammen. Einige Fotos der Hauswände zur Unterstüzung werden helfen bei den Antworten, die wir erst aus Deutschland verfassen werden.

Dann lassen wir uns auf eine besondere Herausforderung ein: ein Where-I-Go im Ausland. Das ist nicht immer einfach. Der WIG White Point Gardens – Battery Park, GC45F1A liegt jedoch genau auf unserem Weg zum nächsten Virtual und ist sicher einen Versuch wert. Wir stellen beim Start des Spiels schnell fest, dass uns immer 3 Antworten angeboten werden, die sich vor Ort super gut finden lassen. Auch wenn das mit der Karte beim WIG nicht gut funkitonierte (obwohl wir eine offline-Karte von South Carolina natürlich auf dem Gerät hatten), kamen wir mit Kompass die paar Meter zwischen den Stationen immer gut voran. Bilder zeigen im WIG deutlich, wie das nächste Ziel aussieht. Und Figuren, Brunnen und Kanonen lassen sich nicht übersehen…. Nach dem Start auf dem Weg führt der WIG quer durch den White Point Garden, ein Ziel, das wir sowieso als Touristenmagnet auf dem Plan gehabt hatten. Wir kommen ohne Fehler bis zum Ende und erhalten den Code zum loggen. Das Logbuch – gut im Hint beschrieben – finden wir jedoch nicht. Das scheint auch öfters nicht da zu sein. Ich hoffe, dass wir uns mit dem Owner einig werden können. So ein WIG im Bundesstaat South Carolina wäre schon toll.

Der Rückweg führt uns noch über den Virtual Old Exchange Building & Provost Dungeon, GC7B92R von Baker6clan. Es ist einer der neueren Virtual und an der Stelle ist ziemlich viel Touristenbetrieb. Man muss von einem Schild an der Hauswand ein Lösungswort zusammenstellen. Zunächst mache ich ein Foto und überlege, das Lösungswort auf dem Schiff zusammen zu bauen. Aber ich hatte ja noch viel Zeit, also machte ich mir den Spaß vor Ort. 9. Zeile, 18. Buchstabe, 3. Zeile, 5. Buchstabe usw. Ergab zusammen ein schlüssiges Lösungswort, das ich mir notierte.

Weiter geht es dann dazu bei den Erlebnissen weiter unten!

Geocaching in Charleston: Sightseeing

Wie in jedem Reiseführer beschrieben schlendern wir die Kings Street hinauf und hinunter. Hier finden sich viele Geschäftchen, die restauriert und wieder auf Alt getrimmt hergestellt sind. Eine sehr schöne Gegend.

Fast automatisch kommen wir an den Charleston City Market, eine Markthalle. Wir dachten zunächst, so wie immer mit Marktständen aller Art. Aber hier in der historischen Altstadt geht es um Kunsthandwerk. Da gibt es Gemälde, getöpferte Schüsseln, Spruchkarten, Seife aus Schafsmilch u.v.m. Auch hier: der Gang durch diese Markthalle ist ein schönes Erlebnis. Man kann mehr oder weniger Zeit hier verbringen und hat auf jeden Fall viel zu sehen.

Geocaching in Charleston: Die Erlebnisse

Gerade für Geocacher sind es ja manchmal die kleinen Dinge, die besonders in Erinnerung bleiben und mehr wert sind als jeder Statistikpunkt (wobei ich auf den Bundesstaatenpunkt South Carolina nicht verzichten wollte….). Nach dem letzten Virtual lief ich die Straße in Richtung Schiff und grob am Meer entlang weiter. Mir fiel eine Touristinfo auf, davor ein typischer Ami mit weißen Haaren, Zopf und freundlichem Aussehen. Er sah mich und erklärte mir so was wie, dass ich mich umdrehen solle. Ich schaute wohl ziemlich blöd, er verlieh seiner Aussage Gestenreich Nachdruck und langsam drehte ich mich um. Kam glatt jemand hinter mir her und wollte ich einholen…. Dieser „Jemand“ fragte, ob ich Geocacher sei – was ich natürlich bejahte. Er fragte nach dem Virtual und ob ich die Lösung hätte. Bis dahin wußte ich noch nicht, ob es auch ein Cacher ist, der einfach nur die Lösung haben wollte. Aber brav sagte ich das von mir ermittelte Lösungswort. Gut, dass ich das ermitteln mal nicht auf später verschoben hatte! Ich erntete ein Lächeln und bekam 4 Buttons in die Hand gedrückt. Es war der Owner des Virtual, der mich gesehen hatte, sein Auto anhielt um mir die Buttons zu schenken! Wie schön war das denn! Ich freute mich riesig und nach ganz kurzem Smalltalk gingen wir beide unseres Weges weiter. Ja, solche Erlebnisse machen für mich Geocaching aus. Aber es geht noch weiter!!!

Wieder an Schiff ging mein Internet wieder und ich sah die Nachricht meines Chefs, ich solle mich doch mal bei Derek melden, er habe mich heute gesehen. Okay, mein Chef in Deutschland weiß zwar wo ich bin, aber wen ich in South Carolina treffe? Das habe ich dann nicht mehr verstanden. Klärte sich natürlich auf. Derek, oder auch Bake6clan, ist schon seit einiger Zeit auf Facebook mit Daniel befreundet und die beiden stellten dann fest, dass mich der eine heute gesehen hat. So klein kann die Geocaching-Welt also sein! Und glaubt mir, ich werde bei South Carolina immer mehr an diese Begegnung, an die Buttons, an mein verdutztes Gesicht, wieso man in Deutschland schon wußte, wem ich begegnet bin usw. denken, als an die Punkte für die gefunden Caches. DAS macht unser Hobby einfach aus. Geht also raus, auf dem Sofa kann man so was nicht erleben!


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